Lucky – Mastzelltumor

«Wir hatten uns also entschieden,
unserem geliebten Lucky die Chance
auf ein
gesundes Leben zu geben und
haben mit den 18 Bestrahlungen begonnen »

Wir haben eines Tages bemerkt, dass Lucky eine Geschwulst an seiner
hinteren Pfote, zwischen dem Knochen und der Achillessehne hatte.
Es schien ihn aber weder zu stören
noch schmerzte ihn der Knoten.

Lucky verspürte keinen Schmerz!

Unser Tierarzt meinte zuerst, dass er sich irgendwo die Sehne angeschlagen
hätte.
Nach einiger Zeit ohne sichtliche Verbesserung der Schwellung, wollte
unser Tierarzt diesen operativ entfernen. Sie würde ihr Bestes geben, soviel
wie
möglich zu entfernen, werde aber nicht alles entfernen können, ohne die
Sehne zu verletzen.

 

Nach drei Wochen erhielten wir den Befund
ein bösartiger Tumor, ein Mastzelltumor.

Zum Glück hatte der Tumor sich nicht weiter gestreut.
Die behandelnden Tierärzte haben uns angeraten, dass in
Lucky’s Fall eine
Strahlentherapie die beste Lösung
wäre, um den Resttumor zu zerstören.

 

Wir haben uns für 18 Sitzungen in
Tierspital Zürich entschieden.

Obwohl Lucky gar nicht gerne Auto fährt, ist er immer sehr gerne in die
Strahlentherapie gegangen.
Es wurde ihm immer und überall viel Aufmerksamkeit
geschenkt.

SingingforHelp

Erst etwa nach den 15 Bestrahlungen, wurde seine Haut
an der bestrahlten Stellesehr dünn, die erwarteten
Strahlenreaktionen hatten begonnen. Die gereizte Stelle
wur
de von Tag zu Tag grösser und seine Schmerzen an
der Stelle auch. Ab diesem Moment haben wir 
uns öfters
gefragt, ob es richtig war, ihn all dem auszusetzen.
Aber er erhielt Schmerzmittel und Pflege und zum Glück
ging es nach etwa 5 Tagen wieder aufwärts. Die Wunde
sah von Tag zu Tag wieder besser aus.

 

Die Diagnose

Beim Mastzelltumor handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der bei Hunden
häufig in der
Haut / Unterhaut vorkommt. Normale Mastzellen sind an
Entzündungsreaktionen mitbeteiligt
und können Entzündungsmediatoren
ausschütten.

Die Therapie der Wahl beim Mastzelltumor ist eine komplette
chirurgische Entfernung.

Oft ist der Tumor nicht vollständig exzidiert oder befindet an einer schwierigen
Lokalisation. Im Fall von Lucky, der den Tumor am hinteren Bein hatte, haben
wir die Narbe nachbestrahlt, um alle restlichen Tumorzellen abzutöten.

 

Die Therapie

Mit Kombinationstherapien können wir in den meisten Fällen eine Heilung erreichen.
Die Tiere vertragen die Strahlentherapie sehr gut und die vorübergehenden Nebenwirkungen
sind mit Medikamenten kontrollierbar.

Ohne Behandlung breiten sich die Tumoren innerhalb kurzer Zeit in andere
Organe aus und die Tiere sterben daran.
Lucky hat sich sehr gut von der
Behandlung erholt und führt ein normales Leben.

 

SingingforHelp„Heute haben wir wieder einen gesunden und
glückli
chen Hund. Das Einzige was uns noch
an die Zeit in Zürich erinnert, ist sein dünnes
und pigmentiertes Fell an der bestrahlten Stelle“

 

 

 

Lucky the Chef!

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Lucky ist der Chef im Haus, an die Bestrahlungsbehandlung erinnert nur noch die pigmentierte Haut mit noch sehr dünnem Haarkleid.

Story von: Lucky’s Familie & Mathilda Toyloy, Tierärztin Team Radio-Onkologie